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Die Minipro Mikro-Partikel sind von rot-brauner Farbe. Größere Partikel sind von dunklerer Farbe als kleinere, was keinen Rückschluß auf die Zusammensetzung zuläßt, sondern durch die unterschiedliche Reflektion des Lichts entsteht. Kleine Feuchtigkeitsunterschiede unterschiedlicher Produktions-Chargen können zu kleinen Abweichungen in Farbe und Geruch führen. Minipro Futterpartikel vergrößern sich spontan bei Wasserkontakt um nahezu 25% durch Wasseraufnahme. Die Partikel Schwimmen nicht auf, wenn sie kurz vor der Futtergabe benäßt werden. Deshalb wird zur kontrollierten Fütterung empfohlen, daß die zuvor gewogene Futtergabe kurz benäßt wird, um dann mit genügend Wasser zur Verteilung in das Becken gegeben zu werden. Anders als Lebendfutter sinkt Minipro gleichmäßig auf den Beckengrund. Dies macht die frequentierte Futtergabe notwendig, um entsprechende Aufnahmen sicher zu stellen. Die Fütterung sollte so häufig wie möglich erfolgen, jedoch nicht weniger als alle 30 Minuten während der Fütterungszeit. Einfache Futtersysteme (z.B. Feed-in-Water) erleichtern die regelmäßige Futtergabe.
Das Fressverhalten von Fischlarven wird von optischen Reizen und dem Geruch wasserlöslicher Komponenten im Futter bestimmt. Um die Schmackhaftigkeit von Minipro zu optimieren, können wasserlösliche Aminosäuren in begrenztem Umfang in das Wasser gegeben werden. Die Reinigung der Becken zur Larvenaufzucht sollte mindestens einmal pro Tag erfolgen. Die Fütterung mit Minipro wird immer zu einer leichten Überfütterung führen. Folglich hat die Kontrolle und Reinigung der Becken mit großer Sorgfalt zu erfolgen. Die Minipro-Partikel sind im Wasser relativ stabil und lösen sich nicht auf. Sollten sich am Boden der Becken größere Mengen Minipro absetzen, ist zu überlegen, die Futterfrequenz zu erhöhen, die Futtermenge aber zu reduzieren oder die Wasserzirkulation zu erhöhen.
Minipro bietet nachweislich einen weitgehenden Ersatz der Lebendfuttergabe während der intensiven Aufzucht von Larven der Fischarten Brasse (S. aurata), Wolfsbarsch (D. labrax) und atlantischem Kabeljau (G. morhua). |
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